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Wernstein



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Wernstein am Inn
Kultur- und Freizeitgemeinde zwischen Passau und Schärding.
Wissenswertes:
Flächenausmaß der Gemeinde: 1.650ha., Einwohnerzahl 1.700,
Seehöhe: 303 bis 500m.
Der familienfreundliche Ort liegt in reizvoller Lage direkt am Inn. Die Umgebung ist typisch innviertlerisches Hügelland mit viel Wald, Wiesen und Feldern. Die einladende Landschaft ließen Wernstein zur Wahlheimat bedeutender Künstler werden: Alfred Kubin, Herbert Lange, Herbert Fladerer, Johanna Dorn, Alois Beham, ...
Von den bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten seien die 5 Sterne am unteren Inn, in der Abfolge des Pilgerweg genannt:
Blick vom Schafberg in die Innenge Wernstein – Vornbach, an föhnigen Tagen bildet die Bergkulisse einen grandiosen Abschluß.
Die gotische Pfarrkirche zum Hl. Georg.
Sie wurde 1966/1967 nach Plänen von Edgar Telesko und Helmut Wertgarner umgebaut, und gilt als bahnbrechendes Beispiel in der Umbauphase gemäß dem 2. Vatikanischen Konzil. Ihre Modernität fordert heraus, die bildhauerische Gestaltung durch Karl Prantl, und die Kirchenfenster von Rudolf Kolbitsch verleihen dem Kirchenraum über das einer Dorfkirche hinausgehende Gewicht.
Im Ortsfriedhof finden sich bemerkenswerte Grabstätten.
 Prof. Alfred Kubin und seine Gattin Hedwig. Der Grabstein stammt von Karl Prantl. Pfr. GR Alois Samhaber, Prof. Herbert Fladerer, Dr. Alois Beham.
In der Aufbahrungshalle kündet ein Betonglasfenster von Margret Bilger, geschaffen 1963, vom Siebenfachen Schmerz Mariens, der der Hoffnung auf Auferstehung und ewige Freude vorangeht.
Von der Kraft des Glaubens gibt auch die barocke Mariensäule vor der Burg Wernstein Zeugnis. Sie erinnert an ein Gelöbnis Kaiser Ferdinands III., das dieser Angesichts der Bedrohung von Wien durch die Schweden gemacht hatte. 1646 fertigte Johann Jakob Pock nach dem Vorbild der Münchner Mariensäule eine Säule aus Granit und Sandstein an. Kaiser Leopold I. ließ 20 Jahre später die steinerne Säule durch eine aus Erz gegossene ersetzen. Graf Sinzendorf erbittet sich vom Kaiser die steinerne Säule und lässt sie von Wien zu Schiff nach Wernstein bringen und gegenüber der Neuburg aufstellen.
Die Gesamthöhe der Mariensäule beträgt 17 Meter und bildet in der Zusammenschau Burg Neuburg, Mariensäule und Burg Wernstein einen besonderen Ort am unteren Inn.
Die Burg Wernstein diente als Vorwerk und Mautstelle einst der Burg Neuburg und gehörte seit dem 12. Jahrhundert zu deren ausgedehnter Burganlage. Die im Stil einer Mantelmauerburg errichte Vorburg wurde 1991 bis 1993 großzügig restauriert und befindet sich in Privatbesitz.
Abseits des Pilgerweges liegt das Kubinschlößl Zwickledt. Die Kubingedenkstätte sowie das Ausstellungsangebot im Nebengebäude ist für Kunstinteressierte einen Umweg wert.
Den Pilgerweg folgend kommen wir zu einem landschaftlichen Juwel, dem Naturschutzgebiet Inndurchbruchstal Vornbacher Enge, an deren Beginn auf der bayerischen Seite das Benediktinerkloster Vornbach liegt. Der Urprungsort der Grafschaft Neuburg und Herrschaft Wernstein.
Infrastruktur: Unterkunft und Verpflegung
Arzt: Dr. Heinrich Grünberger, Schardenberg
Bahnhof: Wernstein
Bank: Raiffeisenbank Region Schärding / Wernstein
Gemeindeamt und Informationsstelle: Innstraße 1
Kaufgeschäft: Hilda Schulz, Bahnhofstraße 8
Pfarramt Wernstein: Schulstraße 1, Tel. 07713 6080
Gottesdienste: Samstag, 19.30h, Sonntag, 7.00 und 9.00h
 

Bildergalerie:
Pfarrkirche PfarrkircheVornbacher Enge Vornbacher EngeMariensäule MariensäuleKubinhaus Kubinhaus
Schifferkreuz SchifferkreuzBurg Wernstein Burg WernsteinSchafbergblick SchafbergblickNeuburg Neuburg