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Vilshofen



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Die Stadt Vilshofen an der Donau liegt am westlichen Eingang des niederbayerisch-oberösterreichischen Donaudurchbruchs, dort, wo Vils, Wolfach und Pfudrach in die Donau münden. Die Altstadt erhebt sich engbebaut, unmittelbar ans Wasser gerückt, auf einer spitzen Landzunge zwischen Donau und Vils und zeigt sich vom Gegenufer wie eine auf dem Strom schwimmende Insel. Darüber thront der doppeltürmige Klosterbau der Benediktinerabtei Schweiklberg. Der Klosterladen mit Cafe sowie das Afrikamuseum und die im Jahre 1998 renovierte Klosterkirche sind ein lohnendes Ausflugsziel.

Am Anfang von Vilshofens Geschichte stehen fünf Schenkungen an das Kloster Mondsee im Salzkammergut in den Jahren 776 bis 854. Diese frühesten Bauerngüter an der Vilsmündung trugen den Namen der Vils: Vilusa. Erst im 12. Jahrhundert wird die Namensform Vilshofen gebräuchlich. Im Jahre 1206 erhob Graf Heinrich I. von Ortenburg den jungen Markt zur befestigten Stadt. Vilshofen war herzogliche Grenzstadt bis zum Jahre 1803 und hatte insgesamt über 700 Jahre Mittelpunktsfunktion als Pfleggericht, Landgericht, Bezirksamt und zuletzt Landratsamt. Kaiser Ludwig der Baier verlieh der Stadt 1345 ein Stadtrecht, in dem ihre Rechte neu bestätigt und gefestigt wurden.

Der Stadtturm, das Wahrzeichen Vilshofens ist in der heutigen Gestalt 1643 - 47 erbaut von dem Welschen Baumeister Bartholomä Viscardi. Seit den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Jahre 2001 befindet sich darin die Stadtgalerie. In unmittelbarer Nähe steht die Pfarrkirche St. Johannes. Ursprünglich vom 13./14. Jahrhundert, doch im 16. Jh. durch spätgotische Seitenkapellen und Turmabsatz ergänzt. Nach dem Großen Brand wurde sie 1803 spätbarockisiert. Im Friedhof  befindet sich die spätgotische St.-Barbara-Kirche. Der Hochaltar ist eine Rokokoanlage aus Stuckmarmor und stammt aus der Zeit um 1760. Die Holzempore auf vierkantigen Pfeilern ist aus der Renaissance. der Friedhof um St. Barbara wurde 1585 angelegt. Das schöne schmiedeiserne Gitter soll aus einer abgebrochenen Kapelle bei Aidenbach stammen.

Unmittelbar neben der St.-Barbara-Kirche steht die Maria-Hilf-Kirche. Die Grundsteinlegung dieser Barockkirche fand am 21. April 1691 statt. Den Bauplan erstellte der italienische Mauerermeister Antonio Riva. 1694 wurde eine Kopie des Passauer Mariahilfbildes aus einem Vorgängerbau in der Kirche aufgestellt. Es handelt sich um einen reinen Zentralbau in Form eines griechischen Kreuzes. Der Innenausbau erfolgte ebenfalls durch italienische Künstler. Sehenswert ist in der Kuppel die Himmelfahrt Mariä. Anfang der 90er Jahre wurde die Kirche vollständig renoviert.

Trotz umfangreicher Baumaßnahmen in den vergangenen Jahren konnte sich die Stadt Vilshofen ihr romantisches Flair bewahren. Mit dem Bau der Donaupromenade ist es zudem gelungen, wieder eine direkte Verbindung zur Donau herzustellen. Die Stadt lebt nicht nur am Fluss, sondern nun auch wieder mit dem Fluss.

Die Wegstrecke durch das Stadtgebiet Vilshofen steht unter dem Motto "Der Sonnengesang des Hl. Franziskus". In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Edeltraud Göpfert wurde eine Stehle erstellt, welche die "Sonne als Auge Gottes - Sonne als Spiegel Gottes" darstellen soll. Der Standort befindet sich etwa gegeüber dem Freibad, dort wo der Weg aus Schweiklberg kommend wieder auf den eigentlichen Pilgerweg trifft.  Am Vilskraftwerk wurde ein Kräutergarten mit Sitzgelegenheit  unter dem Motto "Mutter Erde - Blumen - Früchte" angelegt. Die Landjugend Aunkrichen und Lothar Wimberger erstellten an der "Taferl-Kapelle ein Kunstwerk aus Granitsteinen.  Als weitere Station wurde am Wasserfall zwischen Mattenham und Schönerting unmittelbar an der Vils ein dritter Rastplatz eingerichtet. Auch hier bietet sich neben der Möglichkeit zur Rast wieder ein schöner Ort für ein Gebet oder zur Meditation.

Tourist-Information
Stadtplatz 27
94474 Vilshofen an der Donau
Tel: 0049 - (0)8541 - 208 112
Fax: 0049 - (0)8541 - 208 190
tourismus@vilshofen.de

       www.vilshofen.de
        

www.donautal-klosterwinkel.de