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Suben



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Nah an da Grenz, wo i leb und gern bi`, liegt unsa Subn am uraltn I` !

Die Gemeinde Suben, 638 ha groß, 5 Ortschaften umfassend und ca. 1260 Einwohner zählend, liegt
im Bezirk Schärding

Der Name Suben wird verschiedentlich gedeutet. Am ehesten dürfte er aus der römischen Vergangenheit
abgeleitet sein. Die Römer nannten den Inn „Aenus Flumen“, später um 1073 „FLUMEN ENUS“. Teilt man den
Namen Suben in die beiden Silben „SUB“ und „EN“, so findet sich darin der römische Ursprung. „SUB“ bedeutet
„unter“ und „EN“ die gekürzte Form von AENUS, also „Inn“.
Daher dürfte Suben einfach von „Unterinn“ oder am unteren Inn gelegen, abgeleitet sein.
 
Die ältesten Spuren dürften die im Lindetwald aufgefundenen Hügelgräber sein. Sie wurden 1929 aufgefunden.
Durch die Funde wurde bewiesen, dass es sich um prähistorische Bestattungen handelte, die etwa in der jüngeren Hallstattperiode erfolgt waren.
Genauere Spuren sind erst aus der Zeit vorhanden, als die Herrschaft der römischen Kaiser sich auch über
den Donauraum erstreckte. Aus dieser Zeit stammt auch die auf einer Schotterterrasse des Ostufers hoch über
dem Inn gelegene Burg Suben der Vornbacher Grafen.
 
1050 wurde diese Burg der Sage nach von Gräfin Tuta zu einem weltlichen Kollegialstift umgewandelt und
mit Rechten und Besitzungen ausgestattet.
Tutas Gründung verfiel bald wieder, bis der kirchliche Reformer Altmann etwa seit 1126 Stift Suben durch große
Schenkungen im Innviertel, in Kärnten, in der Steiermark und in der Wachau zu einer soliden wirtschaftlichen
Grundlage verhalf.
 
Trotz der schwierigen Zeiten beherrschte das Stift die Entwicklung des Ortes. Der Ort gliederte sich damals in
die Untere und Obere Hofmark, mit etwa 290 Einwohnern.
Das Kloster in der heutigen Form wurde 1698 bis 1706 und die Stiftskirche 1766 bis 1770 erbaut.
Am 6.3.1784 wurde das Stift von Kaiser Josef II aufgelöst, für diesen Besitz bestand aber wenig Interesse und er
wurde daher 1854/56 veräußert.
Der Ort wurde als politische Gemeinde vom Stift abgetrennt, die 145 Joch Stiftswald an Bauern versteigert und
das Gebäude dem k.k. Strafhausfonds zur Errichtung einer Strafanstalt verkauft.
 
Anfänglich hatten die Schwestern vom Guten Hirten die Leitung der „Weiberstrafanstalt“.
Ab 1865 übernahm der Staat die Leitung der Strafanstalt.
1866 wurde die Anstalt in eine Männerstrafanstalt umgewandelt.
1932 Umwandlung in ein Arbeitshaus für Männer.
1975 Umwandlung in eine Strafvollzugsanstalt; wird derzeit als Justizanstalt geführt.
 
Der nahegelegene Lindetwald als Naherholungsgebiet, aber auch die Wege entlang des Inns und der
Subener Bucht bieten sich für Wanderungen und Spaziergänge an!
Durch die Anbindung an den Inn- Donauradweg finden Radfahrer ideale Bedingungen vor.
 
Suben liegt an der Autobahn A8 (Nürnberg- Linz) und an der Subener Landesstraße B149.
 

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