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St. Marienkirchen bei Schärding



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St.Marienkirchen bei Schärding

Eine aufsteigende Gemeinde mit natürlich-ländlichem Charakter stellt sich dar

Die landschaftlichen Reize des umliegenden Waldhügellandes der Innviertler Gemeinde werden vom nördlichen Lindetwald, im Süden von der Antiesen und westlich vom Inn, umschlossen und geprägt.
Nicht nur verkehrsmäßig optimal angebunden, sondern auch "Fahrradgünstig" ist die Gemeinde gelegen. Der Naturerlebnisweg "Unterer Inn" wie auch verschiedene kleinere Radwege führen durch das Gemeindegebiet mit seinen 22 reizvollen Ortschaften. Durch den Anschlussknoten der Innkreisautobahn A8 im Gemeindegebiet ist und wird St.Marienkirchen bei Schärding zum begehrten Betriebsstandort. Einige Unternehmen haben bereits den günstigen Standort für ihren Firmensitz gewählt und es sind noch zahlreiche im Privatbesitz befindliche Betriebsgrundstücke vorhanden.

Zahlen - Fakten - Daten:
1.860 Einwohner
Seehöhe: 336 m
Fläche: 24,94 km²
Gerichtsbezirk: Schärding
Politischer Bezirk: Schärding
Tel.: +43(0)7711/2254
Fax: +43(0)7711/2254-30
e-mail: gemeinde@st-marienkirchen.ooe.gv.at
www.st-marienkirchen.at

Wappenbeschreibung:
In Rot eine silberne Spitze; belegt mit einer grünen Fichte und begleitet rechts von einem silbernen aufgerichteten linksgewendeten Wolf, links von einem silbernen aufgerichteten Bären, der eine silberne Hacke in den vorderen  Tatzen trägt.

Kurzgeschichte:
Erste Anzeichen einer Besiedelung geben die Funde bei den sogenannten "Hügelgräbern" im Lindetwald, die darauf schließen lassen, dass das Gebiet um St.Marienkirchen schon in der Hallstattzeit (800 - 400 v.Chr.) von einem der Hallstätter Kultur verwandten Volk bewohnt gewesen war.
Im Zuge des Innkraftwerksbaues wurde in der "Klingelleithen" ein römischer Ziegelofen ausgegraben. Er gibt Hinweise auf den an der Antiesenmündung gelegenen römischen Grenzposten "Antesia" von dem aus die Provinzgrenze NORICUM überwacht bzw. beherrscht wurde.
Nach den Stürmen der Völkerwanderung wurde die Gegend von den Bajuwaren besiedelt. Arge Nöte hatte die Bevölkerung der Gemeinde während der Pestzeiten, durch die Erbfolgekriege, durch den Bauernaufstand in Bayern und vor allem durch die Napoleonischen Kriege durchzustehen. Am Beginn des 20. Jahrhunderts sorgten Pfarrer, Lehrer, Kaufleute und Bauern dafür, dass die technischen und wirtschaftlichen Errungenschaften in der Gemeinde Einzug halten konnten. Nach Ende der Kriegswirren des zweiten Weltkrieges setzte ein großer Aufschwung im Bereich der Landwirtschaft sowie auch in den Bereichen der gewerblichen Wirtschaft ein. Handel und Gewerbe wuchsen zu bedeutenden Mittelbetrieben und eine allgemeine Bautätigkeit setzte ein.  

Kirche:
Im Jahre 1160 wird in einer Reichersberger Urkunde erstmals "Ecclesia Sancte Marie" erwähnt. Es handelte sich um eine hölzerne Wallfahrtskapelle, die "Maria am Moos" genannt wurde. Die jetzige Kirche, der Mittelpunkt der Altpfarre St.Marienkirchen, zu der auch Eggerding, Mayrhof und Etzelshofen gehörten, wurde in den Jahren 1502 bis 1513 im gotischen Stil erbaut. Der Turm brannte 1714 nieder und wurde in seiner jetzigen Form mit der charakteristischen  Kupferkuppel wieder errichtet. Der Hochaltar der Kirche ist neugotisch und wurde 1894 vom Linzer Bildhauer Linsner geschaffen. Das Motiv der Darstellung ist die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel (Patrozinium der Pfarre). Künstlerisch beachtlich sind weiters die beiden Glasfenster links und rechts des Hochaltares, entworfen von Margret Bilger. Im Altarraum links zeigt ein altes Fresko aus dem Jahr 1560 die vier Evangelisten als Zeugen der Auferstehung. Über dem Marienaltar befindet sich eine Kreuzigungsgruppe. Das Kruzifix und Maria unter dem Kreuz sind aus der Schwanthalerschule. 1991 bekam die Kirche eine neue Orgel, gebaut von der Firma Metzler aus Dietikon bei Zürich. Mehrere Dorfkapellen und Marterl mit persönlichem, familiärem oder überpfarrlichem Hintergrund sind bei den Dorfmaiandachten Treffpunkte der Ortsgemeinschaften. 
Das bestehende Pfarrheim wurde generalsaniert und dient als Pfarr- und Kulturzentrum.
Das Motto unseres pfarrlichen Lebens lautet: "Gemeinsam und froh den Weg des Glaubens in unserer Zeit gehen."

Kultur:
St.Marienkirchen entfaltet ein reiches Kulturleben auf Vereins- und kirchlicher Basis. Neben der Brauchtumspflege trifft man auf neue kulturelle Angebote wie der "Innviertler Orgelreise". Die örtliche Goldhaubengruppe neben der Musikkapelle, ein starker Männergesangsverein, der gemischten Kirchenchor sowie der über die Grenzen hinaus bekannte Kinder- und Jugendchor CREAKTIV  gelten als wichtige Kulturträger.

In der Hauptschule werden bereits viele Ausstellungen und Vernissagen durchgeführt. Weiters wird eine Zweigstelle der Landesmusikschule an der Hauptschule zur Ausbildung der JungmusikerInnen geführt. Eine gemeinsame Pfarr- und Gemeindebibliothek erfreut sich reger Inanspruchnahme. Das bestehende Pfarrheim wurde generalsaniert und dient infolge als heimisches Kulturzentrum zur Abhaltung von Veranstaltungen und Seminaren.

St.Marienkirchen ist besonders stolz auf seinen großen Sohn der Gemeinde; denn der im deutschen Sprachraum bestens bekannte Dichter "Richard Billinger" wurde hier geboren und verbrachte auch hier seine karge Jugendzeit. In der nach dem Künstler benannten Volksschule ist ein eigener Gedenkraum mit schönen Exponaten eingerichtet.

Ein renovierter Innviertler Bauernhof (Kultur Gupfinger) wird als privates Heimatmusem geführt und gibt Einblick in die Wohn- und Arbeitsgewohnheiten sowie der Gerätschaften des früheren Bauernstandes.

Sport und Freizeit:
Sport ist in St.Marienkirchen bei Schärding ein bedeutender Freizeit- und Erholungsfaktor. Der im Jahre 1953 gegründete Turn- und Sportverein bietet mit den Sektionen Fußball, Tennis, Turnen, Schiklub, Volleyball und Plattenwerfen ideale Voraussetzungen für die Sport- und Freizeitbeschäftigung. Die 1998 neu eröffnete Sportanlage mit 2 Rasenspielfeldern sowie Leichtathletikanlagen mit einer Beachvolleyballanlage entspricht den geforderten Ansprüchen und bereitet den Aktivisten viel Freude bei der Ausübung der Sportarten. Im Jahr 2007 wurde die Sportanlage um einen sogenannten "Funcourt" mit einem Kunstrasen ergänzt. Den Tennisfreunden stehen in Holzleithen 3 Tennisplätze zur Verfügung. Im Jahr 2001 wurde das neue Freibad eröffnet, welches mit seinen zahlreichen Attraktionen eine große Bereicherung für die Gemeinde darstellt. Der Reitsport bietet mit 1 Reitstall und 2 Vereinsanlagen optimale Voraussetzungen.

Sehenswürdigkeiten:

  • Gotische Pfarrkirche (Motivfenster der Künstlerin Margret Pilger)
  • Richard-Billinger-Gedenkraum in der Volksschule
  • Heimatmuseum "Müllner z´Gstötten (alter Bauernhof in Andiesen 12)
  • Kudlichdenkmal
  • Oberraderberg (Aussichtspunkt)

Bildergalerie:
<br>Kirche
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Freibad FreibadKudlichdenkmal KudlichdenkmalPfarrheim PfarrheimPfarrkirche Pfarrkirche