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St. Florian am Inn



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St.Florian am Inn in Zahlen

3000 Einwohner in 1100 Haushalten, 24,14 km², 24 Ortschaften, Seehöhe 321 m,
Gemeindeamt St.Florian am Inn, Tel. 07712/3021, Fax 07712/3021-24
e-mail: gemeinde@st-florian-inn.ooe.gv.at
Homepage: www.st-florian-inn.at

Das Wappen

Der das Wappen beherrschende Mühlstein symbolisiert einerseits das Marterwerkzeug für den Hl. Florian, andererseits die Bedeutung der rund 140 Jahre alten heimischen Granitindustrie (Allerding, Gopperding) und die historische gewerbliche Bedeutung der Mühlen und Kraftwerke an der Pram. Über letztere ergibt sich auch ein Bezug zum heutigen Innkraftwerk im Gemeindegebiet von St.Florian am Inn.
 
Das goldene Kreuz in der Mühlsteinausnehmung (Form in Anlehnung an das Turmkreuz der Pfarrkirche) verweist auf die Bedeutung St.Florians als Mutterpfarre vieler heutiger Pfarreien der Umgebung (erste gesicherte urkundliche Erwähnung um 1150).
 
Die beiden Wellen nehmen Bezug auf die geografische Lage St.Florians an Inn und Pram und deren geologische Bedeutung für das landschaftliche Aussehen des Gemeinde- und Pfarrgebietes.
 
Das Grün symbolisiert die Bedeutung der Landwirtschaft für die Gemeinde und verweist im Besonderen auf die zweitälteste Landwirtschaftsschule Oberösterreichs in Otterbach.
 
Das Rot deutet nochmals auf St.Florian, den Märtyrer, hin, kann aber ebenso als Symbol für die historische Entwicklung der Arbeiterschaft in unserer Gemeinde verstanden werden.


Pfarrkirche St.Florian am Inn

Bau
                          
Der Bau der heutigen gotischen Pfarrkirche erfolgte im 13.-14. Jahrhundert.
 
Gewölbe                 
Das Kirchengewölbe mit seinen gotischen Arkaden wird im Langhaus von zwei achteckigen, schlanken Pfeilern getragen. An der Südseite wurde die Kirche 1871 um die Ölbergskapelle erweitert und um ein neues, im neugotischen Stil errichtetes Eingangsportal ergänzt.
 
Hochaltar              
Der barocke Hochaltar stammt aus dem Jahr 1760 mit dem Bild des Hl. Florian und seitlich, den beiden Säulen vorgestellt, stehen die Statuen des Hl. Georgs und des Hl. Martins.
 
Seitenaltäre           
Der rechte Seitenaltar trägt im Altarblatt das Bild der Hl. Familie, der linke jenes des Hl. Leohnhard. Die gotischen Statuen stellen rechts den Hl. Stephan und den Hl. Laurenz, links den Hl. Antonius und den Hl. Johannes dar.
 
Turm                       
Die Kirche erhält ihre charakteristische Ausstrahlung durch den massiven gotischen Turm, der sowohl die Kirche wie auch den Ort dominiert und lädt ein zum Verweilen und zur Besinnung.
 
Orgel   
Die aus dem Jahr 1886 stammende Orgel wurde von der Orgelbaufirma Johann Lachmayr, Linz/Urfahr, gebaut. Während des 1. Weltkrieges mussten viele Orgelpfeifen aus kriegswirtschaftlichen Gründen abgeliefert  werden und wurden eingeschmolzen. 1925 wurden die fehlenden Pfeifen durch Zinkpfeifen ersetzt.
 
Michaelskapelle  
Neben der Pfarrkirche stand bis zum Jahr 1784 die mit einer unterirdischen Gruft versehene Kapelle zum Hl. Michael.
 
 
Pfarrgeschichte
 
1150                      
Erste gesicherte urkundliche Erwähnung St.Florians als zum Domkapital Passau gehörig.
 
1195                      
St.Florian am Inn ist Mutterpfarre eines beachtlichen Gebietes: Taufkirchen an der Pram, St.Marienkirchen, Andorf, Raab, Zell an der Pram, Ort im Innkreis, Antiesenhofen, Münsteuer, Aurolzmünster, Pram, Eberschwang, Geboltskirchen, Hohenzell, Ried im Innkreis, Peterskirchen, Tumeltsham und Mehrnbach
 
um 1385              
Die Florianer Pfarrherren ziehen nach Schärding.
 
1434                      
Stiftung eines „stabilen“ Kaplans bei der Pfarrkirche St.Florian. So verliert St.Florian allmählich seine Bedeutung gegenüber der Pfarre Schärding
 
1570-1580           
Bildung des Dekanates Schärding, dem St.Florian unterstellt wird; St.Florian hat damit seine Rolle als Mutterpfare endgültig verloren.
 
1784                      
Neugründung der josefinischen Pfarre St.Florian. St.Florian gewinnt damit seine Eigenständigkeit wieder.

 

Ih bi a Florianer

Ih bi a Florianer
Bi stolz af Pfarr und Gmoan,
Denn woaßt, de höchstn Schädln
Habmd mir grad ganz alloan.

Wia d’Würfln außt in Stoanbruch,
so fest hand d’Köpf und d’Fäust,
Und bal ma(r) oanmal ladnan
Da schaust, wia’s allsand reißt.

Doh d’Acker hand schön rogli
Und d’Wiesna safti gmua,
Drum tragn s’ uns a guats Kerndl,
A Graserl, fein, für d’Kuah.

Mir selm hand frisch und munter
As wia der rauschad I(nn).
Ih bi a Florianer,
Nix Schöners gat’s für mih.

                  Pater Emmerich Doninger

Bildergalerie:
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