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Reichersberg



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"Folge mit grenzenloser Begeisterung deinem Weg zum Ziel"

 

MARKTGEMEINDE REICHERSBERG

Reichersberg ist ein ruhig gelegener Ort am Inn. Die Marktgemeinde Reichersberg ist mit dem Chorherrenstift Reichersberg ein gern besuchtes Ausflugsziel.
Das weitum bekannte Augustiner Chorherrenstift wartet mit einem einzigartigen Angebot an kulturellen Schätzen auf.
Überdies ist im Stift ein Bildungszentrum eingerichtet, das ein reichhaltiges Angebot an handwerklichen Kursen und Seminaren bietet.
Für das kulinarische Wohlbefinden sorgen der Reichersberger Hof und das Bräustüberl in Reichersberg sowie die Jausenstation Zarbl in Münsteuer. Im Chorherrenstift ist eine Vinothek eingerichtet, welche Weine und Liköre zum Verkosten und zum Kauf anbietet.

Die Privatzimmervermieter bieten den Gästen den gewünschten Komfort. Durch die Nähe zur Therme Geinberg (10 km), Bad Füssing (6 km) und dem Rotthaler Bäderdreieck (25 km) können bei einem Urlaub auch die umliegenden Bäder genützt werden.

Reichersberg in Zahlen:
Seehöhe                           347 m
Fläche                               21,22 km²
Enwohnerzahl                  1.399
Gerichtsbezirk                  Ried im Innkreis
Verwaltungsbezirk           Ried im Innkreis

11 Ortschaften
Reichersberg, Minaberg, Fraham, Pfaffing, Linn, Münsteuer, Hart, Hübing, Kammer, Traxlham, Sindhöring

Das Wappen:
Der goldene Flügel ist dem Stiftswappen entnommen und die blauen Wellenbalken deuten auf die Lage am Inn hin.
Seit dem 15. Jahrhundert führt das Stift die Reiherflügel im Wappen.

Die Geschichte:
Der Name Reichersberg kommt wohl von einem gewissen Richer oder Reicher, der einst hier auf der Innterrasse eine feste Burg errichtete. Im Jahre 1084 wandelten der damalige Besitzer Wernher und seine Gattin nach dem Tod ihres einzigen Sohnes die Burg in ein Kloster für Augustiner Chorherren um.
Rund um das Stift entstand allmählich eine Siedlung von Handwerkern und Dienstleuten.
Durch Jahrhunderte leiteten die Pröpste auch die weltlichen Geschicke von Reichersberg, sodaß eine Verbindung eigener Art von weltlichem und religiösem Leben entstanden ist. Der erste Beamte war der Hofrichter. Er hatte das Stift nach außen zu vertreten. Das Stift musste als geistliche Grundherrschaft somit vielfältige Aufgaben erfüllen, die heute der öffentlichen Hand zukommen.
Im Jahre 1848 ging die weltliche Grundherrschaft des Stiftes zu Ende und die neugegründete Gemeinde übernahm fortan die Verwaltungsaufgaben.
In den Nachkriegsjahren besserte sich die wirtschaftliche Situation nur langsam, erst in den letzten 30 Jahren ist eine Umstrukturierung zu verzeichnen. Hand in Hand damit ging eine starke Bautätigkeit der Gemeinde: 1960 konnte das neue Gemeindeamt seiner Bestimmung übergeben werden, 1967 folgte die Volksschule, 1975 der Kindergarten. Herbst 1938 begann die Fliegerschule Wels mit der Anlage eines Flugplatzes im Raum von Münsteuer - Reichersberg, was eine totale Veränderung der Landschaft zur Folge hatte. Die Stiftsgebäude wurden als Kaserne ausersehen.
Am 5.6.1983 wurde die Gemeinde Reichersberg zum Markt erhoben. Die Begründung dafür ist die historische und kulturelle Bedeutung von Reichersberg, die auf die Aktivitäten des Augustiner Chorherrenstiftes zurückzuführen ist.

Wirtschaft:

Mit der Fertigstellung der Innkreisautobahn, die durch das Gemeindegebiet führt und auch eine Auffahrt erhält, kommt Reichersberg auch an eine wichtige Verkehrsader zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Österreich zu liegen.
Durch die Schaffung von Betriebsbaugebiet vor allem in der Ortschaft Kammer konnten bereits einige Betriebe angesiedelt bzw. Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch die Nähe zur Autobahn bietet sich das Areal hervorragend für Betriebsgründungen an.  DIe infrastrukturellen Einrichtungen wurden durch die Fernwärme (Bioenergie Stift Reichersberg) und die Geothermie im südöstlichen Bereich der Marktgemeinde erweitert.

Kultur:

Als großer kultureller Erfolg ist der "Reichersberger Sommer" zu erwähnen. Seit 1956 wird in der Stiftspfarrkirche und in den Festsälen des Stiftes ein musikalisches Programm geboten, dass sich durch hochqualifiziete Musik einen Namen über die Grenzen unseres Landes hinaus gemacht hat. Nicht nur heimische Künstler, sondern auch Musiker und Solisten von internationalem Format sind ständig im Programm enthalten. Platzkonzerte sowie Volkstumsabende im Stift runden das reichhaltige Programm ab.



 

Bildergalerie:
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