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Polling / Innkreis



Gemeindeinfo
Weg
Infrastruktur

Die Gemeinde Polling i.I. liegt im Nordosten des Bezirkes Braunau am Inn auf einer Seehöhe von 377 bis 475 m. In der Talebene des Pollingerbaches führt die Bundesstraße B 141 von Ried i.I. nach Braunau am Inn in einer Länge von ca 5 km durch das Gemeindegebiet. Seit der letzten Volkszählung 2001 leben hier auf 8 Ortschaften verteilt in 340 Haushalten 937 Einwohner. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 1508 Hektar, wovon 9,7 % bewaldet sind.

Das Gemeindewappen
"In Grün ein goldenes, anstoßendes Andreaskreuz, belegt mit zwei roten, schräg gekreuzten Clebenstäben". Gemeindefarben: Grün - Gelb - Rot     Der grüne Grund des Wappens symbolisiert die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde. Das Andreaskreuz nimmt Bezug auf den Patron der Pfarrkirche Polling. Die Lilienstäbe sind im Stammwappen der Sonderndorfer entnommen, die im 16. Jahrhundert Inhaber der Sitze Aigelsberg und Polling waren. Die Sonderndorfer sind ein abgestorbenes bayerisches Adelsgeschlecht, das seinen Sitz auf Schloss Ibm bei Eggelsberg hatte.

Geschichte der Gemeinde Polling im Innkreis
Der Ortsname weist die Gemeinde als frühes Siedlungsgebiet aus. Er leitet sich vom Personennamen "Pollo" (Siedlung des Pollo) ab. Dieser war ein Sippenführer der Bajuwaren, die im 6. Jahrhundert unser Gebiet besiedelten.
Die erste gesicherte urkundliche Nennung des Ortes Polling findet sich in der am 12. August 903 zu Ötting ausgestellten Urkunde, mit welcher König Ludwig das Kind dem Domkapitel zu Passau mehrere im Mattiggau gelgegene Güter mit den dazugehörigen Zehenten zu Prama (Pramet), Gurtana (Gurten), Lubihchinespach (St. Georgen am Lautersbach), Pollinga (Polling), Hohinhard (Höhnhart), Altheim, Ostarunaha (Osternach in der Pfarre Ort i.I.) auf Bitte des Gaugrafen Aribo und des Vasallen Engilmar als wirkliches Eigentum verleiht. Es handelt sich dabei um Güter, welche die Kanoniker des Passauer Domstiftes bisher von Bischof zu Lehen gehabt hatten. Die verliehenen Güter wurden freie Allodialbesitzungen des Domkapitels zu Passau (O.Ö.UB II., n. 35, Seite 47 bis 48; Urkundenbuch des Landes ob der Enns, Wien 1856). Für das Domkapitel von Passau war dies eine sehr wichtige Schenkung. Nach dem ältesten Passauer Güterverzeichnis war das Hochstift Passau in der näheren und weiteren Umgebung von Altheim reich begütert und bedeutender Grundbesitzer. Das Hochstift Passau übte in fast allen Kirchdörfern des Einzugsgebietes der Mühlheimer-Ache die geistliche Grundherrschaft aus (Passauer Urbare).

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