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Obernberg



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"Auf der Suche nach dem Salz des Lebens"

Marktgemeinde Obernberg am Inn

Von einer Terrasse über dem Inn grüßt das 1000 Jahre alte Obernberg. Der Marktplatz mit seinen barocken Bürgerhäusern und Stuckfassaden ist als einer der schönsten Österreichs bekannt.

Kontakt:

Marktgemeindeamt Obernberg am Inn

Pfarramt Obernberg am Inn

Pilgereinkehr-Partnerbetrieb:

Geographische Lage:

Der Ort liegt inmitten der Thermenregion SInnviertel´und dem Bäderdreieck Bad Füssing, Bad Birnbach, Bad Griesbach,  eingebettet in das Naturschutzgebiet "Europareservat Unterer Inn“. Fläche: 2,36 km², 358 m über d. Meeresspiegel (Marktplatz) 1800 Einwohner (630 Haushalte)

Herrliche Aussichtspunkte:

  • von Reichersberg kommend Richtung Zentrum: Pflegerspitz (Reha)
  • vom Zentrum Richtung Kirchdorf: Mauthnerstiege, Peterl am Berg, Köpfstätte, und viele andere reizvolle Spazierwege und Radwanderwege.
Geschichte:
Erste urkundliche Erwähnung um 950 n. Chr. unter der Herrschaft der Grafen von Vornbach als „OPRENBERG“.  Gegen Ende des 12 Jhds.  kam Obernberg unter die Herrschaft der Passauer Bischöfe. Bischof Wolfger (Wappen) ließ 1199 den Marktplatz und den Burgplatz anlegen. Schiffsmaut, Handwerk und Marktrecht machten den Ort reich. 1550 wurde die Wolfgerburg durch die Schlossanlage ersetzt. Im 17 Jahrhundert verheerten mehrere Brände den Ort, aber die prunkvollen barocken Nachfolgebauten wurden Grundlage der Schönheit des Ortes. Obernberg kam erst 1782, drei Jahre nach dem Innviertel, zu Österreich. Während der napoleonischen Kriege wurde die Befestigungsanlage des Burggeländes und der Turm größtenteils geschliffen (1807).
 
Kultur: 
Das Herausragendste von Obernberg ist sein großartiger MARKTPLATZ mit den herrlichen Rokoko-Stuckfassaden des Schiffsmeister- (Nähe Gurtentor), des Apotheker- und des Wörndlehauses aus der Hand des bayerischen Künstlers Johann Baptist Modler. Das HEIMATHAUS im Gurtentor (Nordosten) beherbergt u.a. das reichhaltigste Handwerksmuseum des Innviertels.
Auf dem Burggelände kann man das ehem. Gericht (1550) und den Tuffstein-Renaissancebau des „Schüttkastens“ bewundern, der das „KUNSTHAUS BURG OBERNBERG“ beherbergt. Auf der Rückseite dieses Gebäudes ist ein historischer Garten angelegt, zwischen diesem und dem Innhang befindet sich - auf den Resten der Wolfgerburg - die FALKNEREI, welche beeindruckende Vorführungen bietet.
Die PFARRKIRCHE wurde 1447  an die „Gottleichnamskapelle“ (Leib-Christi-Kapelle, heute Presbyterium), sie hat daher als einzige kath. Kirche Österreichs  den Titel „Zum Heiligen Abendmahl“. Bemerkenswert ist die gotische Holzschnitzerei „Annaselbdritt“ und die an Turm und Schiff angebaute Annakapelle mit gotischen Fresken (nicht frei zugänglich, unvollständig aufgedeckt). MISSIONSKREUZ - ORT DER KRAFT: 5 m hohes Beispiel von Obernbergs Schmiedekunst, es war nur wenige Jahre bis zum Sturm des Jahres  1899 auf dem Kirchturm und wurde auf dem Friedhof in der Längsachse der Kirche aufgestellt.
In der NIKOLAUSKIRCHE  im Vormarkt Ufer (Schifferkirche) wurden einstmals die Schiffer zu ihrer gefährlichen Weiterfahrt gottesdienstlich verabschiedet. Jetzt dient das Gotteshaus als Ausstellungs- und Konzertraum und für besondere Gottesdienste (Nikolausmesse).
 
Wirtschaft: 
Die Wirtschaft Obernbergs war jahrhundertelang auf das Engste mit dem Inn verbunden. Ab dem ausgehenden Mittelalter brachte die Innschifffahrt (Nauflezer-Gilde) Reichtum und Ansehen für Obernberg. Mit dem Aufkommen der Eisenbahn (1860) ging diese große Ära zu Ende. Mehr als 100 Jahre kämpfte Obernberg um eine Brücke nach Bayern (vorher Fährbetrieb). Erst 1965 kam der Umschwung durch die Eröffnung der Innbrücke und damit die Erschliessung der Fremdenverkehrsmöglichkeiten. Obernberg hatte einst 7 Brauereien und 27 Gasthäuser.
Der Tourismus ist nach wie vor der Schwerpunkt des Ortes. Der Markt verfügt über zahlreiche Gaststättenbetriebe und Privatzimmer (Infrastrukturseite).
 
Einrichtungen außerhalb des Zentrums: Richtung Kirchdorf auf dem Terassenniveau: Camping­platz; unten am Inn entlang Richtung Kirchdorf: beheiztes Freibad, Asphaltstockbahnen, Tennisplätze, Fussballplatz, Fischereimöglichkeit, Vogelparadies beim Stausee.
 
 Besondere alljährliche Höhepunkte: Pferdemarkt am Samstag nach dem 18. März;  Marktfest Anfang Juli. 


 

Bildergalerie:
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