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Moosdorf



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Die Friedensgemeinde Moosdorf hat ca. 1400 Einwohner und eine Fläche von ca. 15,67 km². Die Seehöhe beträgt bei der Kirche 488 m ü.d.M. Das Ibmer Moor hat eine durchschnittliche Höhe von ca. 425 m ü.d.M., die höchste Erhebung bei Haslach  523 m ü.d.M.
Moosdorf ist eine von 46 Gemeinden des Friedensbezirkes Braunau  und gehört seit 1. Jänner 2003 zum Gerichtsbezirk Mattighofen (das seit 900 n. Ch. bestehende Bezirksgericht Wildshut wurde mit Ende des Jahres 2002 aufgelöst). Nachbargemeinden sind Franking (OÖ), Eggelsberg (OÖ), Feldkirchen bei Mattighofen(OÖ), Dorfbeuern (Sbg), Lamprechtshausen (Sbg) und St. Georgen bei Salzburg (Sbg).
Der Hauptort Moosdorf liegt an der B156 (Salzburg – Braunau) an der Landesgrenze zu Salzburg im oberen Innviertel, Oberösterreich.
Neben dem Hauptort Moosdorf gibt es noch 14 kleinere Orte und Weiler. Es sind dies die Ortschaften Einsperg, Elling, Furkern, Habersdorf, Haslach, Jedendorf, Kimmelsdorf, Mühlbach, Moosmühl, Puttenhausen, Seeleiten, Stadl, Weichsee und seit dem Jahr 1900 den Ort Hackenbuch. Diese Ortschaften verteilen sich auf die Katastralgemeinden Moosdorf und Stadl.
Urkundlich wurde Moosdorf im Jahre 1130 erstmals in den Traditionen (Buch über Schenkungen) des Benediktinerstiftes Michaelbeuern mit „Chunradus de Mosstorf“ erwähnt. Um 1250 wird in einem Übergabsbrief des Benediktinerstiftes Michaelbeuern „Dietmar de Mosedorf“ genannt.
Seit 1850 ist Moosdorf eine selbstständige Gemeinde. Im Jahr 2003 erklärte sich die Gemeinde Moosdorf mit einem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates zur Friedensgemeinde.
Von Weitem sieht man schon die Kirche, die auf einem, den Hauptort überragenden eiszeitlichen Moränen-Hügel liegt. 
Das genaue Alter der ersten Kirchenbauten in Moosdorf ist nicht mehr feststellbar. Moosdorf gehörte Anfangs zur Pfarre Eggelsberg und wurde 1785 zur eigenen Pfarre erhoben. Die erste erwähnte Pfarrkirche wurde 1475 im gotischen Stil erbaut. 
1665 wurde die Erlaubnis zum Neubau der „gar zu eng und schmalen Kirchen“ erteilt und 1682 unter dem Baumeister Josef Vilzkotter von Steckenbach begonnen. Die Weihe erfolgte 1709 zu Ehren des hl. Stephans.
Die einschiffige Kirche hat einen sehr interessanten, originellen Hochaltar aus Marmor und Stuck. Die Seitenaltäre sind barock und aus dem Jahr 1693(?). Der Turm war bei der Errichtung mit einem spitzen Turmdach versehen und 68 m hoch. Nachdem der Blitz viermal innerhalb von 100 Jahren einschlug, wurde der Spitzturm 1804 auf die heutige Form reduziert. Die Höhe des Turmes beträgt heute nur noch 34 Meter.
Ein großer Teil des Gemeindegebietes (ca. 4 km² oder etwa 27 %) gehört zum Ibmer Moor, dem größten Moorkomplex Österreichs und dem östlichsten der Voralpenmoore, und steht unter Naturschutz (Pfeiferanger).
Gemeindeamt Moosdorf
5141 Moosdorf , Friedensplatz 1, Tel.: ++43 /(0)7748 / 2666, web: http://www.moosdorf.ooe.gv.at, e-mail: friedensgemeinde@moosdorf.ooe.gv.at

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Friedensmonument FriedensmonumentBlick ins Ibmer Moor - Seeleitensee Blick ins Ibmer Moo...Kirche Moosdorf Kirche Moosdorfdie ersten Pilger die ersten Pilger