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Höhnhart



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Eine Gemeinde stellt sich vor

Höhnhart Heute

Eine kleine Landgemeinde mit vorwiegend agrarischer Struktur, eingebettet in die nördlichen Ausläufer des Kobernaußerwaldes - eines großen Staatsforstes - in einer in der Eiszeit von Gletschern geprägten hügeligen Landschaft auf einer durchschnittlichen Seehöhe von 480 m. Diese Lage verschafft dem Ort ei gesundes Klima, was viele Wanderer, Radfahrer und Tagestouristen zu schätzen wissen. Ideal für Urlaub und Erholung. Für gute Verpflegung und Unterkunft sorgen gutbürgerliche Gasthöfe.

Ein paar Daten

Zur Gemeinde mit einer Fläche von 22 km2 (1/3 bewaldet) gehören insgesamt 23 Ortschaften, in denen rund 1400 Einwohner ihren Wohnsitz haben.

Höhnhart Historisch

Ursprünglich trug auch der Kobernaußerwald den Namen Höhnhart (Hohenhart = der hohe Hart) bis sich erst in den letzten Jahrhunderten die Bezeichnung "Kobernaußerwald" durchsetzte.

Erstes Zeugnis einer Besiedelung: Lappenaxt aus Bronze (1800-760 v. Chr.). Fund einer Münze aus der Keltenzeit. die "Römerstraße" aus der Grenzbeschreibung von 1603 gewinnt an Bedeutung, da ein römischer bzw. frühmittelalterlicher Knopf bei den Ausgrabungen an der Kirchenmauer gefunden wurde.

Erste Besiedlungswelle, bayrisch "ham"- und "ing"- Ortschaften (z.B. Aigertsham, Eitzing usw.) etwa um 500. Zweite Besiedlungswelle nach dem Baumbestand (z.B. Buchberg, Aichberg usw.). In diese Zeit (898) fällt der erste urkundliche Nachweis ("cum foresto ad honhart"). 1100 Jahre Höhnhart im Jahre 1998. 903 übergab König Ludwig dem Domkapitel zu Passau u. a. aud den Ort "Hohinhard". Dritte Besiedlungswelle um 1100 (Rodungsnamen wie z.B. Roit, Schwandt). In diese Zeit fällt auch der erste Kirchenbau in Höhnhart. Als der Altbestand ertragreich wurde, tauchen die ersten Adeligen auf. Herbstheim (1490 bis 1575 in der Landtafel - eine Art Grundbuch für Adelige). Bis 1934 hieß die Gemeinde "Henhart" und wurde dann auf "Höhnhart" abgeändert.

Höhnharter Gemeindewappen

Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 17. April 1978 festgesetzten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 10. Juli 1978. Annahme einer Wappenvariante des altbayerischen Geschlechtes der Herbstheimer, die von 1470 bis 1567 als Inhaber des fürstlich-bayerischen Ritterlehens bzw. des heute nicht mehr vorhandenen (als Erdwerk im Gelände jedoch noch gut erkennbaren) Stammsitzes Herbstham in der gleichnamigen Ortschaft nachweisbar sind. - Der Dreiberg kann auch als Hinweis auf die Lage im Innviertler Hügelland sowie auf den Höhnhart und damit auf den davon abgeleiteten Ortsnamen verstanden werden. - Entwurf des Wappens: Franz Daringer, Wildenau.

Pfarrkirche St. Jakob

In die Zeit der dritten Besiedlungswelle (um 1100) fällt der erste Kirchenbau im romanischen Stil in Höhnhart. Reste sind vorhanden. Der Name "Honhartskirchen" wurde bereits 1230 urkundlich erwähnt. 1540 wurde die Kirche gotisiert. Sie erhält einen spitzen Turm und wird um das doppelte vergrößert. 1719 wird sie barockisiert und erhält den heutigen Zwiebelturm. Zuletzt wurde die Pfarrkirche 1987/1988 innen renoviert. Die Inneneinrichtung stammt zum Großteil aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

1736 Vikariatsgründung (Mutterkirche Aspach). 1862 selbständige Pfarre.

Sport und Freizeit

Wandern: Vier Wanderwege mit einer durchschnittlichen Gehzeit von ca. 1 1/2 - 2 Stunden. Eine genaue Beschreibung der Wanderwege entnehmen sie der Wander- & Erlebniskarte welche im Gemeindeamt erhältlich ist.

Radfahren: In Höhnhart gibt es zahlreiche Radwege von eben bis hügelig.

Tennis: Tennisanlagen befinden sich beim Gasthof Brunnbauer (siehe Gasthäuser mit Unterkunft) in Herbstheim.

Asphaltstockschießen: Die Bahnen befinden sich ebenfalls beim Gasthof Brunnbauer (siehe Gasthäuser mit Unterkunft) in Herbstheim.

Reiten: Ein Wanderreithof bietet die die Möglichkeit den Ort "hoch zu Ross" kennen zulernen.