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Aicha vorm Wald



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Aicha vorm Wald (350 m ü.M.) 

Die über 1000-jährige Hofmark Aicha vorm Wald ist im Tal der Großen Ohe zu finden. Im Süden schließt sich an das Gemeindegebiet die höchste Erhebung, der Ebersberg (650 m ü.M.), im Norden das Dreiburgenland mit einer Höhe von 560 m an. Nach einer Aufzeichnung ist das Gebiet Aicha vorm Wald vom Bayernherzog Odilo (737-748) dem Bischof von Passau geschenkt worden. Urkundlich nachgewiesen wird Aicha erstmals um die Mitte des 10. Jahrhunderts. Das Adelsgeschlecht von Dietrich de Eicha ist urkundlich um das Jahr 950 als Besitzer des Gebietes um Aicha aufgezeichnet.

 

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul

Der Kirchenbau wurde im Stil des frühen Rokoko errichtet. Der Münchner Hofbaumeister Johann Michael Fischer wurde bei der Planung zu Rate gezogen. Ihm ist wohl die großartige Raumgestaltung zu verdanken. Der Passauer Dompkapitel-Baumeister Jakob Pawanger hat vermutlich den Bau ausgeführt. Die prächtige Pfarrkirche wurde durch Fürstbischof Josef Dominikus Graf von Lamberg am 21. April 1735 zu Ehren der Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht.

Das Patronatsfest wird jedes Jahr am 29. Juni gefeiert bzw. am Sonntag danach.

 

Wasserschloss Aicha vorm Wald

Urkundlich beglaubigt ist unter dem Bischof Adalbert von Passau (946-970) ein Edler namens Dietrich. Er hat Aicha vorm Wald als Passauisches Lehen. Man geht davon aus, dass diese Adelsherrschaft das Schloss in Aicha vorm Wald errichtet hat. Nachweislich wurde das Schloss erstmals mit seinem Besitzer Ritter Martin Pfeil im Jahre 1360 genannt. Heute ist das Schloss im Besitz von Prinz Albrecht von Croy.

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