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Roland Wolfgang KÖCK 
Toller Weg, unvergessliche Eindrücke aber leider mangelhafte Wartung
geschrieben am: 2012-08-27 15:52:19
Wir waren vom 23.8. bis 25.8.2012 3 Tage am Weg auf unserem 2. Teilabschnitt des VIA NOVA von Henndorf nach Geinberg. Eine überaus wunderbare Welle von Hilfsbereitschaft und natürlicher Freundlichkeit der Menschen dieser Region begleitet einen von Anfang bis zum Ende. Die herzliche Schwiegertochter der Schneiderei WIMMER in Schleedorf oragnisiert uns den Pilgerstempel und bringt ihn uns zum Garten des Pfarrhofes nach (die nette Nachbarin hatte uns erlaubt dort unsere Jause einzunehmen), trotz Ruhetag hinterlegt uns die besorgte Frau Elisabeth KRIECHBAUM in Lochen den Schlüssel für unser gutes Nachtquartier im Bräugasthof KRIECHBAUM, die Nachbarin der Lorenzikapelle in Teichstätt sperrt uns die Kapelle auf und lässt uns frisches Trinkwasser füllen, 2 ganz nette Retter in der Not aus Schalchen (Elfriede & Gerold Wohlfahrter) laden uns die letzten 2 Kilometer am Ende des Kobernausserwaldes trotz strömenden Regens in ihr Auto und führen uns zum Minathalerhof "in da Schmoin" (empfehlenswertes Quartier) und schlussendlich hilft uns die Wirtin der KAISERLINDE in Polling unermüdlich bei der Quartiersuche im leider überfüllten Geinberg. Die "Notlösung" der Geinberg-Suiten hat sich als "Glücksgriff" erwiesen (Raja, Bertha und Oma sind einzigartig).
Doch leider nun zum negativen Teil der Pilgerung: eine einzige Enttäuschung und und eine beinahe fahrlässige Unzulänglichkeit sind die Art und die Mangelhaftigkeit der Beschilderung. Nicht "PFADFINDER" sondern "PILGER" begeben sich auf den Weg mit verschiedensten Motivationen wie Sinnfindung, innere Einkehr, Entspannung vom hektischen Alltag etc. und diese gesuchte und erwünschte Loslösung des Alltages wird permanent unterbrochen durch die Frage "wo geht es jetzt wieder hin"?. Was auch immer der Grund sein mag (Probleme mit den Grundeigentümern, Jagdpächtern, schlechte Wartung durch die Organisatoren,...) dass die Schilder zum Ersten manchmal gar nicht vorhanden sind, zum Zweiten teilweise unklare Richtung angeben und noch zum Dritten manchmal völlig unleserlich sind, es stört den Sinn des Pilgerns WESENTLICH und EXTREM. Weiters wäre es sehr dienlich (und auch logisch) wenn beim Verlassen eines Ortes die Distanz zum nächsten Ort/markanten Zwischenziel angegeben wäre damit auch der ungeübte Kartenleser simpel und einfach sein persönliches Leistungsvermögen nochmals einschätzen kann bevor er sich auf eine weitere Etappe begibt.
Nicht das "LÄNGER" - "GRÖSSER" - "WEITER" sollte im Vordegrund einer dem Grunde nach sehr guten Initiatve stehen, nein, die Erhaltung, Verbesserung und Optimierung des Erreichten zum Wohle der "Pilger" sollte oberste Prämisse sein.
Die vielen schönen Kapellen, Marterl, Kirchen, die landschaftlichen Eindrücke sowie die beeindruckende Bevölkerung entlang der Route hätten es sich verdient.
Antworten auf diesen Beitrag:
Christine 
Antwort vom: 2012-09-09 17:21:36
Lieber Roland,
danke für diesen informativen Eintrag. Leider geht es mir genau wie dir. Die schlechte Beschilderung hat mich schon viel Nerven gekostet. Das neue Teilstück Richtung Bayer. Wald sollte allen anderen Gemeinden ein Vorbild sein. Dort ist die Beschilderung sehr gut.
Berta Altendorfer 
Antwort vom: 2012-09-24 14:42:58
Liebe Pilger, danke das wir an den Eindrücken und den Erlebnissen die ihr am Weg erfahren habt, teilhaben dürfen. Danke für die Info der Beschilderung. Ich kann es an die Gemeinden weitergeben, wobei ich schon fast glaube die hören mich schon gar nicht mehr. Was mir aufgefallen ist, dass so manche Gemeidne schneller reagiert wenn die Pilger gleich vor Ort ihre Erfahrungen mit der Beschilderung deponieren. Wenn es euch möglich ist, geht gleich direkt in das Gemeindeamt oder die Tourist- Info und lasst es die Damen und Herrn wissen wie es um die jeweilige Beschilderung steht.