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Christine Skornia 
„Lass die Freude in dein Herz“ Pilgerwanderung auf der VIA NOVA
geschrieben am: 2007-05-22 10:15:01
Am 27.04.2007 trafen sich im Kloster Schweiklberg 8 Frauen, die eine von Barbara Heydenreich und Christine Skornia begleitete Pilgerwanderung auf dem europäischen Pilgerweg VIA NOVA antraten.

Nach einem gemeinsamen Abendessen traf sich die Gruppe zum Kennen lernen bevor man am nächsten morgen die Wanderung begann.
Vom Kloster Schweiklberg führt die Via Nova entlang der Vils durch ein reizvolles Naturschutzgebiet. Die erste Stunde der Wanderung wurde bewusst schweigend zurückgelegt. Am Taferlsee angelangt legte man eine kurze Pause ein.
Nach einem Gespräch mit Vilshofens Bürgermeister, der zufällig des Weges kam
brach man zum Kloster Aldersbach auf. 10 Kilometer waren nun schon zurückgelegt und die wohlverdiente Mittagspause konnte man vor der Kirche im Schatten der Bäume einnehmen.
Sehr interessiert verfolgten die Teilnehmer die Kirchenführung die Frau Huber, die Mesnerin ihnen bot. Die Frauen bedankten sich mit einem Lied und einer kleinen Spende für die neue Orgel.
Nun galt es aber wieder den Rucksack zu schultern und das nächste Stück Pilgerweg zu erkunden.
Am späten Nachmittag wurde die Gruppe von den Schwestern im Kloster Neustift herzlich empfangen und bewirtet, bevor man erschöpft, aber reich beschenkt durch viele gute Gespräche und Begegnungen in die Betten viel.
Das Ziel für den nächsten Tag hieß Fürstenzell. Der Rucksack war noch schwerer als am ersten Tag und bei einigen Teilnehmern hatten sich schon Blasen gebildet,
aber der guten Stimmung in der Gruppe machte das nichts aus.
Um die Mittagszeit wurde wieder eine Schweigestunde eingelegt, die nur durch den Ruf des Kuckucks begleitet wurde. Der Weg führte durch wunderschönes hügeliges Gelände – gelbe Rapsfelder grüßten von allen Himmelsrichtungen- und die Sonne war unser ständiger Begleiter.
An einem sehr schönen Aussichtspunkt bei einer Kapelle wurde nun wieder eine ausgedehnte Rast eingelegt.
Fürstenzell war nicht mehr weit, und so machte man sich wieder auf den Weg. Als man einen ersten Blick auf die Türme des Domes im Rottal werfen konnte wurde die Gruppe von Frau Elisabeth Roth erwartet. Die Eheleute Roth sind große Anhänger der Via Nova, sie gehen die Wege ab, erneuern die Schilder und vieles mehr.
Frau Roth bereitete den Pilgern einen herzlichen Empfang in ihrem Wohnhaus.
Es ist das älteste Haus in Fürstenzell der sogenannte „Meierhof“.
Nach der deftigen Brotzeit führte sie die Gruppe noch durch die Kirche und die sehenswerte Bibliothek.
Da der Weg zum Quartier nochmals einige Kilometer betrug, transportierte Frau Roth alle Rucksäcke ins Gasthaus, somit war der letzte Streckenabschnitt dieses Tages ein reiner Genuss.
Am Gasthaus „Zur Platte“ angekommen konnte man die herrliche Aussicht auf Passau und den Bayer. Wald bewundern.
Glaubte man doch am Anfang der Tour die Strapazen würden täglich anstrengender, so wurde man heute eines besseren belehrt. Den Rucksack spürte man kaum noch, die Blasen waren verarztet und so war der letzte Wegabschnitt einfach zu schnell vorbei. Durch den Neuburger Wald ging man wieder schweigend und staunend.
Zur Mittagszeit gelangte die Gruppe an den Inn, von hier aus wurde zur Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ gepilgert. Tapfer legte man noch die 321 Stufen zur Kirche zurück. Nach dem Besuch der Kirche war der besinnliche Teil der Pilgerwanderung abgeschlossen und der Weg führte zurück in den Alltag.

In der Altstadt von Passau gönnte man sich noch eine gemeinsame Einkehr im Wirtshaus. Die Teilnehmer waren sich einig, ein paar wunderbare Tage fern von Alltag, Stress und Sorgen verbracht zu haben.
Während der ganzen Wanderung durch den Klosterwinkel genoss man Kaiserwetter.
Fremde Menschen sind sich in dieser Gruppe begegnet. Und die Freude im Herzen war zu spüren.
Mit der Gewissheit, dass für alles im Leben gesorgt ist, gingen die Teilnehmer am Ende des Tages auseinander.
Antworten auf diesen Beitrag:
Franz Muhr 
Antwort vom: 2007-08-02 22:39:34
Hallo Christine,
danke, dass du so schöne Erfahrungsberichte ins Internet stellst. Besonders das Gespür für das Wesentliche und Dein Urvertrauen fasziniert mich.
Alles Gute weiterhin!

Franz
Birrar 
Antwort vom: 2015-12-21 09:47:58
Shiver me timbers, them's some great inortmafion.
Carla 
Antwort vom: 2015-12-22 19:19:51
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